Gleitschirm Intensivkurs Sommer

In 3 Wochen zum lizenzierten Gleitschirm Piloten mit überdurchschnittlichen Skills werden.

Der Kurs startet in:

 
 

Kursziel

Wir wollen dich nicht nur schnell durch die Prüfung bringen, sondern dich zu einem sicheren Piloten ausbilden. Unser Ziel ist es, dass du während diesen 3 Wochen ein selbständiger Pilot wirst und dich danach auch traust, selber fliegen zu gehen. Wir werden dich nicht 3 Wochen lang am Funk «fernsteuern», sondern dir nur soviel Betreuung geben wie du möchtest und brauchst. Es wird Tage mit vielen kurzen Flügen zum Starten und Landen üben geben und wieder Tage mit langen Thermik-und Soaringflügen, damit du viel Zeit in der Luft sammelst. Unser Ziel ist, dass du als zufriedener Kunde unser Kurs deinen Freunden weiterempfiehlst.

Voraussetzungen

Bevor du am ersten Tag mit dem Kurs starten kannst, musst du folgendes vorbereiten:

  • Anmeldung und Abschliessen der Haftpflichtversicherung beim Schweizerischen Hängegleiter Verband SHV
  • Anmeldung zu einer Theorieprüfung vom SHV (es gibt verschiedene Prüfungsorte in der Schweiz und jede Woche Termine)
  • Theorieprüfungsfragen lernen (Lernaufwand ca. 2 Wochen jeden Tag eine Stunde online die Fragebögen durcharbeiten)
  • Theorieprüfung besuchen und bestehen
  • Ausrüstung muss am ersten Kurstag komplett sein. Notschirm muss ev. neu gefaltet werden. (Dies können wir für dich machen, kostet 60.-)

Selbstverständlich unterstützen wir dich auch bei den Vorbereitungen und stehen dir vor dem Kursbeginn mit Rat und Tat zur Seite!

Versicherung

Du musst beim Verband (SHV) eine Dritthaftpflicht Versicherung fürs Gleitschirmfliegen abschliessen (siehe Abschnitt Vorbereitungen) weil Flugsportarten in der Hausrat-Privathaftplicht immer ausgenommen sind.
Ansonsten braucht man keine weitere Versicherung. Gleitschirmfliegen gilt in der Schweiz nicht als Risikosportart und ist gedeckt durch die normale Unfallversicherung.

Ausrüstung

Wir finden zum Fliegen lernen reicht eine gebraucht Ausrüstung völlig aus. Da fast alle Flugschulen sich darauf konzentrieren, den Schülern möglichst neues Material zu verkaufen, welches dann schnell wieder günstig verkauft wird, gibt es einen riesigen Gebrauchtmarkt. Solange man kein veraltetes oder beschädigtes Material kauft, stellt eine gebrauchte Gleitschirm-Anfängerausrüstung kein Sicherheitsproblem dar. Wir helfen dir vor dem Kurs beim Finden einer passenden gebrauchten Ausrüstung für dich. Wir kennen den Markt und wissen, wo du gutes, gebrauchtes Material bekommst und was ein fairer Preis dafür ist. Selbstverständlich werden wir sicherstellen, dass dein Material passt und richtig eingestellt ist für dich. Wenn nötig machen wir einen Testflug und falten deinen Notschirm neu (kostet 60.-), damit du sorgenfrei mit der gebrauchten Ausrüstung fliegen kannst. Deiner Sicherheit zuliebe, schulen wir nur mit A-Schirmen, es dürfen aber auch geeignete Leichtschirme sein. Wenn du einen gebrauchten Schirm kaufst, kannst du diesen nach 150 Flügen einfach wieder verkaufen ohne einen 60% Abschreiber zu machen, wie es bei einem neuen Schirm der Fall ist. Selbstverständlich kannst du bei uns aber auch einen neuen Schirm kaufen, wenn dir das lieber ist und die Ausbildung mit diesem absolvieren.

Eine normale moderne Anfängerausrüstung erhältst du gebraucht für ca. 2000.- und eine leichte Hike and Fly Ausrüstung für ca. 2500.-. Machst du 100 Flüge damit, musst du mit ca. 500.- Abschreiber rechnen, mit etwas Glück sogar ganz ohne Abschreiber. Ein neuer Gleitschirm kostet ca. 3000.-, ein Gurtzeug ca. 900.- und ein Notschirm auch 900.-

Leistungen

Wir bieten keine günstige Schnellbleiche an, sondern eine hochwertige, seriöse und komplette Ausbildung. Du wirst nach den 3 Wochen mehr Skills und Vertrauen in der Luft haben, als wenn du die Ausbildung auf ein Jahr lang aufteilst. Deshalb ist unsere Ausbildung auch nicht massiv günstiger als üblich. Dadurch, dass wir dich aber ehrlich und unabhängig beraten in Sachen Ausrüstung und daraus keinen Profit schlagen, wirst du trotzdem viel weniger Geld ausgeben für Ausbildung und Material. Bei uns gibt es auch keine versteckten Kosten oder Preisfallen, wir sind absolut transparent.

Für wen eignet sich der Intensivkurs?

Der Intensivkurs eignet sich nur für sportliche und entschlossene Personen, welche sich sicher sind, dass sie die Ausbildung bis zum Gleitschirmpiloten machen wollen. Wir empfehlen dir deshalb, vorher einen Schnuppertandemflug, bei welchem du selber steuern kannst, zu machen. Zudem wird die Ausbildung anstrengend: wir werden bis zu 7 Tage am Stück fliegen. Wöchentlich ist aber ein Ruhetag geplant, der je nach Wetter gewählt wird. Du brauchst kein Ausdauer-Sportler zu sein, aber wenn du gar kein Sport treibst bisher, werden die 3 Wochen sehr anstrengend werden für dich. Obwohl wir immer Bergbahnen nutzen oder zum Startplatz hochfahren mit dem Büssli, gibt es oft noch 5-10 min Gehweg zum Startplatz. Dazu musst du dich bei jedem Flug wieder konzentrieren, was dann in der Summe doch etwas ermüdend wird und dich am Abend schnell einschlafen lässt…

Theorieprüfung

Das Lernen für die Theorieprüfung ist bei den meisten Flugschulen Selbststudium, auch bei uns. Die Theorieprüfung besteht aus 5 Fächern mit je 150 Fragen, also 750 Fragen total. Alle Fragen sind Multiple-Choice mit vier Antworten zur Auswahl und werden genau in diesen Worten an der Prüfung abgefragt, wie gelernt. Was du nicht verstehst, könntest du auch auswendig lernen. Da dies aber wenig sinnvoll ist, werden wir deine Fragen schon in der Lernphase im Chat erklären oder bei Bedarf vorher einen Theorieabend organisieren. Wichtig: Die Theorieprüfung muss vor Kursbeginn bestanden sein. Während dem Kurs wirst du kaum Zeit haben, dich auf die Theorieprüfung vorzubereiten.

Unterrichtssprache

Die Unterrichtssprache ist Deutsch. (English und Französisch bei Bedarf)

Unterrichtszeiten

Wir starten jeweils ca. um 08.00 Uhr morgens, es kann aber auch vorkommen, dass wir schon um 07.00 Uhr starten, wenn die Wetterbedingungen tagsüber schlechter werden. Abends fliegen wir bis ca. 17.00 Uhr, bis wir dann aus dem Fluggebiet zurück sind, kann es aber durchaus mal 19.00 Uhr werden. Oder wir starten mal spät und fliegen dann bis spät am Abend. Wer mal müde ist, der darf natürlich auch eine Pause machen oder früher gehen. Wir haben genügend Flugtage geplant und werden mehr als die erforderlichen 50 Flüge machen können. Um Unser gemeinsames Ziel zu erreichen, dass du in drei Wochen fliegen lernst braucht es deine Hilfe! Wir versuchen die Flugtage so gut wie möglich auszuschöpfen und planen Pausen auf Regentage. Das ist manchmal herausfordernd, lohnt sich aber definitiv.

Arbeiten während dem Intensivkurs?

Grundsätzlich sehen wir den Kurs als zusammenhängend an. Wer mal einen Tag arbeiten muss, einen Termin oder andere Verpflichtungen hat, darf das aber natürlich machen. Auch das liegt drin. Sprich dich einfach mit uns ab.

Fluggebiete

Wir richten uns nach dem Wetter. Unser Ziel ist, dass du möglichst viel Airtime sammeln kannst. Wir fliegen vor allem im Raum Interlaken, Lauterbrunnen, Grindelwald, Meiringen, Lenk, Lauchernalp und Gstaad. Sind die Wetterbedingungen nur im Jura, Wallis oder Tessin ideal? Kein Problem, dann fahren wir dort hin. Wir wollen, dass du mehr als die erforderlichen 5 Fluggebiete kennen lernst. Wenn du willst und motiviert bist, kannst du weit mehr als die vorgeschriebenen 50 Flüge für die Prüfung machen. Unser Ziel ist, dass jeder Teilnehmer min. 65 Flüge macht, erfahrungsgemäss wird es aber solche geben, die über 80 Flüge machen werden.
Im Frühlingskurs haben wir sogar noch die Möglichkeit mit Skis fliegen zu gehen in den Skigebieten. So lernst du sogar noch viele wichtige Tipps und Tricks für Ski and Fly. Die Tourensaison ist ja nach dem Kurs noch nicht vorbei…Wer nicht Ski fährt, kommt einfach zu Fuss mit ins Skigebiet.

Gruppengrösse

Wir wollen eine kleine aber feine Gruppe, daher beschränken wir die Teilnehmerzahl auf maximal 12 Schüler. Uns ist es wichtig, dass wir auf jeden Teilnehmer individuell eingehen können und dich deinen Lernerfolgen entsprechend coachen. Betreut wirst du jeweils durch einen Schweizer Fluglehrer und einen Startleiter mit ebenfalls viel Erfahrung und Wissen. Wir legen grossen Wert darauf, dass du eigenständig wirst und grosses Vertrauen in deine fliegerischen Fähigkeiten bekommst. Das heisst, du wirst Schritt für Schritt daran geführt, dass du selbständig Starten und Landen kannst und zum Schluss, wenn du das möchtest, Flüge ohne Funkgeräte machst. Wir werden, wenn es das Gebiet zulässt, so unterwegs sein, dass jeder Teilnehmer in seinem Tempo seine Flüge machen kann. Dies reduziert Stress bei den Startvorbereitungen und wirkt langen Wartezeiten entgegen.

Unterkunft und Verpflegung

Diese sind nicht im Kursgeld inbegriffen. Wir gehen morgens unterwegs jeweils kurz gemeinsam Lunch einkaufen, damit wir uns dann während dem Fliegen individuell verpflegen können. Falls mehrere Schüler eine Unterkunft brauchen, organisieren wir ein gemeinsames AirBnB.

Praktische Prüfung

Am 16. April 2021 im Lehn, Interlaken.

Durch unsere langjährige Erfahrung verfügen wir über das nötige Know-How um dich optimal auf die Prüfung vorzubereiten. Die praktische Prüfung findet jeweils am Freitag in der letzten Kurswoche bei unabhängigen Experten vom Verband statt. Bestehst du diese, bekommst du das schweizerische Gleitschirmbrevet ausgestellt, welches International als IPPI 4 anerkannt wird.

Äquivalenz der Prüfung im Ausland

Als deutscher oder österreichischer Bürger musst du dann lediglich noch den Theorieteil «Luftrecht» ablegen, damit du den Deutschen A-Schein erhältst. Dieser kostet für DHV Mitglieder 35 Euro, sonst 60 Euro. Mit dem Schweizer Brevet darfst du sonst in jedem Land der Welt Gleitschirmfliegen.

Was, wenn ich die Prüfung nicht auf Anhieb bestehe?

Dafür gibt es nach dem ersten Prüfungstermin nochmals 2 Tage Prüfungstraining. Leider schreibt das Bundesamt für Zivilluftfahrt nach einer nicht bestandenen Prüfung 12 Tage Wartefrist vor. Das heisst, du kannst erst nach 12 Tagen erneut an einer praktischen Prüfung teilnehmen. Praktische Prüfungen finden aber zweimal pro Woche an verschiedenen Orten in der Schweiz statt. Aber keine Angst, du darfst zwei Fehler an der Prüfung machen und kannst sie immer noch bestehen. Und du wirst mehr als genügend vorbereitet sein für die Prüfung! Wir bieten nach dem Intensivkurs bis auf die 2 Tage «Nachtraining» keine weiteren Flugtage. Du kannst aber bei allen Schweizer Flugschulen günstig als Gastflugschüler tageweise mitfliegen, falls du noch weiter offiziell üben willst vor einer eventuellen zweiten Prüfung.

Vorteile

Du machst Urlaub in einem weltbekannten Outdoor-Mekka, hast eine super Zeit mit Leuten die du gut kennenlernen wirst und deine Flugbuddies sind während den 3 Wochen. Du kannst 3 Wochen voll abschalten und in eine neue Welt eintauchen. Danach bist du ein selbständiger Pilot und kannst wann immer du willst und wo du willst Gleitschirmfliegen. Du brauchst nicht ein halbes Jahr lang alle Weekends für die Flugschule zu reservieren um dann abends um 20.00 Uhr zu erfahren, dass sie doch nicht stattfindet. Bei einer herkömmlichen Gleitschirm Ausbildung gibt es immer wieder lange Flugpausen, welche dein Vertrauen schmälern und deine Fortschritte verzögern. Fliegen ist nicht natürlich für uns Menschen, aber wenn man fast jeden Tag fliegt, fühlt es sich ziemlich schnell ganz natürlich an. Du wirst so viel entspannter in der Luft sein als bei einer regulären Ausbildung, welche im Schnitt 6-9 Monate dauert. Deine Ausbildung wird mehr Spass machen, weil du die Leute gut kennenlernst und nicht jeden Tag neue Schüler dabei sind. Dadurch, dass du Hilfe bekommst beim Suchen einer günstigen aber guten gebrauchten Ausrüstung, wirst du viel Geld sparen und nicht nach 150 Flügen deine neu erworbene Ausrüstung zu 40% vom Neuwert verkaufen…

Da alle Schüler im Intensivkurs die gleiche Erfahrung haben, können wir gezielter unterrichten und gegen Kursende Fluggebiete auswählen, welche für unerfahrene Schüler zu anspruchsvoll wären. So wollen wir zum Beispiel in jedem Kurs einmal vom Jungfraujoch fliegen. Wir passen das Programm dem Wetter und deinem Können an. Da nicht jeden Tag frische unerfahrene Schüler dabei sind, werden Erfahrene auch nicht ausgebremst in ihrem Lernfortschritt.

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